Kritiklos

Immer wieder erstaunlich, mit wie wenig Hintergrundinformationen die Medienerklärungen der Nato-Führung in der Tagesschau verbreitet werden.
Journalismus geht anders. Er fängt da an, wo die Pressemitteilung oder die Verlautbarung des Nato-Generalsekretärs endet. Der Typ ist wohl der richtige Mann für die USAnischen Hegemoniebestrebungen, aber eine absolute Fehlbesetzung, zumindest aber eine schwere Enttäuschung für so ein schwieriges Terrain wie Europas Sicherheit.

Vielleicht sollte man doch mal wieder mit den Russen reden - auf allen Ebenen. Bei G7/8, bei der Nato, G20 und UNO usw.

Offensichtlich

Es ist offensichtlich, dass die Politik der EU die Griechen nachgerade in die Arme der Russen und Chinesen treibt. Von der EU kommt keine Hilfe und nur das ewige Mantra vom Kredite tilgen ohne jede Rücksicht auf den Zustand der griechischen Volkswirtschaft. Um so absurder ja zynischer, da es die gleichen sind, die mit der abgewählten griechischen Regierung diese Situation in den letzten 15 Jahren mitverantwortlich herbeigeführt haben.

 

30.01.2015 - | Athens Russland-Kurs: "Wir sind nicht die bösen Jungs"

keine rechtliche Grundlage

Die neuerliche Verlängerung der Sanktionen gegen Russland ist nicht eben dass, was Frau Merkel die "Stärke des Rechtes" nennt. Wo sind die Gerichte, die dazu einschlägig entschieden haben? Selbst an Beweisen mangelt es ja offensichtlich. Nun kann jeder Handel treiben oder nicht treiben, mit wem er will. Sanktionen aber sind nicht viel besser als jene Drohneneinsätze, bei denen Schuldige und Unschuldige erst ums Leben kommen. Fragen stellen kann man ja hinterher immer noch...
Stärke des Rechts geht anders: Anzeige, Verurteilung, Bestrafung/Wiedergutmachung. Die EU zieht es, wie unsere amerikanischen Verbündeten vor, sich auf Bestrafung zu konzentrieren. Mehr ist wohl nicht drin.

 

16.01.2015 -  | Belgische Polizei vereitelt Anschlag

Glaube

Der Weg aus der Umnachtung des Glaubens war auch für das Abendland ein weiter und vor allem auch ein sehr blutiger. Glauben ist das Gegenteil von Wissen. Deswegen ist es so wichtig, aufklärerisch tätig zu werden. Aus dieser Konstellation heraus wird auch klar, warum bei uns auch nach diesem langen und blutigen Marsch in die Moderne die vollständige Trennung von Staat und Religion bestenfalls ein Bekenntnis ist. Glauben verheißt Ordnung und Ordnung verspricht Sicherheit. By the way die juristische Aufarbeitung dieser terroristischen Mordtaten muss viel stärker öffentlich sein. So können alle dazu lernen - wie es dazu kam, wie alles begann und wer alles seine Hände im Spiel hat. Bei unseren NSU-Sachen z.B. habe ich da so meine Bedenken. Zuviel Licht soll da offensichtlich nicht ran. Daher ist es wohl einfacher, mutmaßliche Terroristen in flagranti final zu erledigen.
Das "Böse" schlechthin gibt es nicht, jeder Mensch hat auch menschliches und niemand hat den Tod verdient...

 

15.01.2015 -  | Merkel im Bundestag: "Wir lassen uns nicht spalten"

 

Spaltung der Gesellschaft 

 

Die Gegner der Normalbürger sind nicht die Mitmenschen aller Glaubensrichtungen. Die Grenzen im Land verlaufen zwischen oben und unten.
Friede den Hütten, Krieg den Palästen!
Merkt auf! Indem jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, wird von der wahrhaften Spaltung der Gesellschaft abgelenkt. Muslime, Juden, Christen, Atheisten etc. werden aufeinander gehetzt, damit ja die Herrschenden immer die Herrschenden bleiben und die unten immer da unten.
P.S. Ob wir wollen oder nicht, Deutschland ist wie die USA oder Frankreich oder GB und viele andere Länder der Welt ein Sammelbecken von Menschen allerunterschiedlichster Herkünfte und Überzeugungen. Menschen setzen sich in Bewegung, um ihres Glückes Schmied zu sein. Die einen wandern dabei in andere Länder, andere wandern Montags durch Dresden. Wer will dem Einen, wie dem Anderen verwehren, sich auf den Weg zu machen?
Mit wachsender Erkenntnis sollte auch mehr Toleranz und Gleichmut entstehen, warum nur ist es oft anders?

 

30.01.2015 - | Eurogruppenchef Dijsselbloem trifft Griechenlands Finanzminister

Offensichtlich

Jeder, der nicht vollkommen blind ist, kann doch erkennen, dass Griechenland in den letzten Jahren eine absolut haarsträubende Entwicklung hinnehmen musste. Arbeitslosigkeit, finanzieller Tropf, Neuverschuldung. Wenn ich die EU-Politiker so höre, dann stellt sich doch immer die Frage: Wo ist es denn nun besser geworden? Wahrscheinlich nur dort, wo es darum ging, privates Kapital zu retten und aus dem Untergang herauszuziehen. Die gestiegene Schuldenlast des Staates mit 175% BIP spricht doch niemals einer nachhaltigen Politik. Wie sich die Nichtgriechen in der EU aufführen, kann man sich nur wundern. So wird also mit den Kleinen umgegangen. Kredite gegen Wohlverhalten usw. Der Mist, auf dem die Griechen sitzen ist ja wohl ausschließlich das Gemeinschaftswerk der Vorgängerregierungen und der EU. Wie Sozialdemokraten sich da verhalten ist absolut unsozial. Politik soll für die Menschen da sein und nicht für das Kapital.

 

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