03.07.2019 - 23:07 | Von der Leyen wirbt im EU-Parlament um Unterstützung

Bärindienst

 

Die Inthronisierung der Flintenu..., pardon UvdL hat gleich mehrere Pferdefüße. Zum 1. ist im Bendlerblock bis heute nicht klar, wer da wem auf der Nase herumtanzte. Der Weg durch die Jahre an der Spitze der Hardthöhe ist jedenfalls nicht von besonderem Erfolg gekrönt. Eher bleiben diverse Skandale in schlechter Erinnerung.
2. Könnte man vermuten, dass ein ähnlicher Arbeitsstil in der EU eine Steilvorlage für die Europagegner von AfD und so ist. Damit kann sich die EU auch von innen selber zerfleischen.
3. Führt dieses Geschachere nicht eben zu einer starken Kommissionspräsidentin. VdL fängt sozusagen schon als lame duck an.
4. ist mir VdL zu sehr in der atlantischen Brücke verhaftet als dass man glauben könnte, hier eine entschiedene EU-Maklerin vor sich zu haben. Ob Donald oder Boris, da sind ein paar Transatlantiker am Machen, denen eine schwächelnde oder gar scheiternde EU ganz gut in den Plan passen könnte.
Na denn, Juncker war ja auch kein Engel...
Good Luck.

19.06.2019 - 15:59 | Vier Mordanklagen nach MH17-Abschuss

Gerechtigkeit

 

Ob mit oder ohne Beteiligung der Angeklagten, hier besteht die Chance, alle Beweise der Jurisprudenz vorzulegen und dann von dort ein Urteil in dieser Sache zu bekommen.
Ich verbinde mit dem die Hoffnung, dass es damit ein Ende mit dem pauschalen Russenbashing in dieser Sache hat.
Ich bin mir sicher, dass die niederländischen Gerichte zu einem gerechten Urteil kommen werden.
Bis dahin gilt zunächst, wie immer, im Zweifel zugunsten der Angeklagten (Unschuldsvermutung).

 
17.02.2019 - 14:27 | Deutsche Autokonzerne rügen drohende US-Strafzölle

Handelskrieg

 

Die USA haben der Welt den (Handels)krieg erklärt. Im Rennen der drei (vier) großen Mächte USA, China, Russland (und EU) ist es zunächst das Ziel, den Schwächsten in dieser Runde, Russland, als Ersten auszuschalten. Mit Hilfe der Europäer scheint dies ganz gut zu gelingen. Der Handelskrieg zielt als Zweites darauf ab, die EU zu zerschlagen. Mit Hilfe der Briten und der EU selber gelingt auch dies zunehmend besser. (Solange die EU keine soziale Union ist, wird sie scheitern - an den gegensätzlichen Interessen der kapitalistischen Klasse in den EU-Ländern). Bleiben in zehn, zwanzig Jahren die USA und China übrig, wobei China scheinbar besser aufgestellt ist. Ob wir diesen Crash aber überleben werden, ist sehr zweifelhaft.
Ich weiß, alles Verschwörungstheorien. Mein Name ist Kassandra...

 
01.11.2018 - 21:15 | Merz - Angst- oder Wunschgegner der Linkspartei?

Merz

 

Gregor Gysi hat einmal formuliert, dass es die historische Verantwortung wertkonservativer Parteien sei, die Interessen Wertkonservativer zu vertreten. Eine CDU, der man nachsagt, dass sie unter A. Merkel weit nach links gerückt ist (ich sehe es anders), hat rechts viele Räume gelassen, die die rechtsradikalen Parteien/Bewegungen zu besetzen versuchen - zum Schaden der bürgerlichen Demokratie und unserer Verfassungsordnung. Wenn die CDU unter Merz sich wieder mehr auf ihre "historische Mission" besinnt, dann wird auch wieder mehr Platz zum Atmen für die SPD und andere Mittelinksorganisationen einschließlich der Linken. Merz als Mitglied der Hochfinanzwelt passt gut in die Reihe der Millionäre im Amt, ob Macron oder Trump. Die kapitalistische Klasse überlässt die Verwaltung ihres Systems offensichtlich nicht mehr so gerne Dahergelaufenen wie Schröder oder Wulf. Ob das für den gemeinen Bürger besser ist? Die Spaltung der Gesellschaft vertieft sich beidseits des Atlantiks.

 
01.11.2018 - 20:59 | Reportage: Steinmeier in Sachsen - einer winkt, niemand reagiert

Grenzüberschreitungen

 

Grenzen sind viel früher überschritten worden. Da wo offensichtlich wurde, dass Politikerinnen und Politiker mit zweierlei Moral unterwegs sind und um des kleinen Gewinns verfahren, wie es gerade passt. Steinmeier als dt. Außenminister in Kiev, um nur auch daran zu erinnern. Anderes Beispiel? Skripal/Kashoggi... Und so nimmt den jeder im Kleinen wie im Großen sich das Recht heraus, die Dinge so zu sehen/drehen wie es ihm passt. Ausländer als Geflüchtete oder arme Schlucker - weg damit. Ausländer als hochspezialisierte Fachkräfte (Ärzte usw.) - uns doch egal, dass sie zu Hause fehlen werden. Geflüchtete bekommen nicht zuviel Geld und Hilfe vom Staat, sondern umgekehrt, die Mehrzahl der dt. Arbeitnehmer bekommt für einen langen schweren Arbeitstag gerade mal ein wenig mehr als diese armen Schlucker. Der Adressat der "Wutbürger" freilich ist der falsche. Eigentlich müssten die Geringverdiener sich bei ihrem Arbeitgeber für mehr im Geldbeutel stark machen. Aber da braucht es wohl mehr Mut.

 
08.10.2018 - 12:18 | Wirtschaftsnobelpreis geht an US-Forscher

Glückwunsch

 

Wirtschaftswissenschaften haben bekanntlich ganz viel mit Astrologie zu tun. Gut, wenn da die Komponente Klima dazukommt.

 

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