30.11.2017 - 07:31 | Kroatien vereint in der Empörung über Den Haags Urteile

Krieg als untaugliches Mittel

Die Trauer in Kroatien ist unpassend im Angesicht der Ereignisse vor über 20 Jahren. Damals versuchte man, mit militärischen Mitteln eine wie auch immer geartete Lösung zu schaffen und ist letzten Endes damit gescheitert. Leidtragende waren und sind die Menschen, die damals unter anderem unter dem Einfluss des Handelns dieses Generals leiden und sterben mußten. Jedoch auch er ist Opfer, willfähriges Werkzeug der (damaligen) politischen Klasse. So bleibt die Mahnung an Politiker und Militärs aller Länder. Militärisch lassen sich Konflikte nicht lösen (Es sei denn man setzt den Machiavelli komplett um). Auch die aktuellen Konflikte der USA mit NK gehören dazu. Es ist gut, dass unsoldatische Grausamkeiten geahndet werden (Ein Widerspruch in sich...). Aber das Militär handelte auch auf Befehle. Diese Befehlsgeber müssen zumindest moralisch mit zur Verantwortung gezogen werden.

27.11.2017 - 18:18 | Ja zu Glyphosat sorgt für Krach in Berlin

GroKo Juchhe

Da wird die SPD gleich mal ziemlich ordentlich am Nasenring herumgeführt. Das macht Spaß und ist fürs Volk ganz lustig...

 
23.11.2017 - 20:36 | Schulz bei Steinmeier: Druck auf die SPD - von allen Seiten

Die Lösung

...ist einfach. Die GroKo muss her, aber diesmal unter der Führung (Kanzlerschaft) des SPD. Sonst kann die SPD nur verlieren.

 
03.10.2017 - 13:09 | Steinmeier beklagt "Mauern aus Enttäuschung und Wut"

Artikel 72 GG

wir haben weniger ein Problem mit der Überzahl der Geflüchteten als vielmehr damit, dass ganze Landstriche wie Ostdeutschland und das Ruhrgebiet abgehängt sind von der allgemeinen Entwicklung und die Bundesregierung Art.. 72 GG offensichtlich nicht ernsthaft zu ihren Aufgaben zählt. So kann es gelingen, dass im Osten erfolgreich die Armen (=zu kurz gekommene Ossis) auf die Ärmsten (=Geflüchtete) gehetzt werden können, dass die etablierten Altparteien sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und die Zeichen der Zeit nicht verstehen. Finanziert wird die rechtsnationale Hype mutmaßlich durch die kleinen und mittleren Unternehmer im Osten, die auch nirgendwo in der Politik Gehör finden. Die paar Ostdeutschen, die konnte Kanzler Kohl aus der Portokasse durchfüttern und viel hat sich seitdem nicht geändert. Auf der Strecke bleibt die Demokratie in allen Formen, die Toleranz und Empathie mit Menschen die anders sind oder von woanders zu uns kommen.

 
14.09.2017 - 10:49 | Militärmanöver "Sapad 2017" - Showdown in "Weischnoria"

zufrieden "teachers voice"

Ob ich damit zufrieden bin, ist am Ende nicht von Bedeutung.
Ob Russland oder irgendein anderer Staat ein Militärmanöver mit 12.700 Mannschaften ankündigt, ist für mich kein Unterschied. Ich habe den Angaben erst einmal zu glauben - bis zum Beweis des Gegenteils. Es gibt natürlich immer Beobachter, die hinter den Zahlen andere "geheime" Zahlen vermuten, die hinter den offiziellen Nachrichten andere Nachrichten vermuten, die verborgen werden sollen. Ich kann mich da nicht daran beteiligen. Wenn Sie meinen Beitrag gelesen haben, werden Sie feststellen, dass ich den Militärs so gar keine Fähigkeiten zur Konfliktvermeidung/-lösung zutraue... Also richtig zufrieden bin ich erst, wenn das verbale und nonverbale Säbelgerassel ein Ende hat. Ich empfehle "Die einzige Weltmacht" von Zbigniew Brzeziński. Da kann man einige interessante Innenansichten über das Denken und Handeln von Weltmächten bekommen.

 
14.09.2017 - 05:58 | Militärmanöver "Sapad 2017" - Showdown in "Weischnoria"

100.000 oder 12.700

Vor allem geht es den Medien und der Nato darum, dass Feuerchen am laufen zu halten, auf dem man den russischen Bären rösten möchte, wenn man ihn denn hätte. Nach allem, was TS über die Aktivitäten des Westens in aller Welt berichtet, ist immer tiefes Misstrauen angesagt, wenn Militärs losziehen und ihre Problemlösungen anbieten. Wir kennen es aus den Engagements im Nahen und Fernen Osten oder in Afghanistan. Ich bin mir sicher, dass auch unsere Seite sehr wohl erkunden kann, wie viele Soldaten genau physisch am Manöver teilnehmen. Üblicherweise sind die Manöver vor allem Stabsübungen mit ein "paar" Demonstationstruppen. Gut möglich, dass auf dem Papier dann tatsächlich 100.000 Personale bewegt werden. Zur Überprüfung der taktischen Entscheidungen sind es dann aber eben real nur 12.700.
Aber es geht eben auch um den russischen Bären. Da ist es passend, eine neue "Sicherheitslücke" zu entdecken, in die dann ordentlich Militärs, Material und Moneten gestopft werden müssen.

 

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